Last Thursday I merged the Apple Filing Protocol (AFP) backend for GVfs; so we finally have support for Apple shares too now. It has been written by Carl-Anton Ingmarsson and it was his Summer of Code 2011 project. It is on the master branch and thus will be in the next unstable release. Please test it and report bugs against the "afp backend" component.

Carl-Anton did quite an impressive job - probably best depicted by the diffstat of the merge:

 client/Makefile.am            |    1 
 client/afpuri.c               |  269 ++
 client/gdaemonvfs.c           |    2 
 configure.ac                  |   31 
 daemon/Makefile.am            |   45 
 daemon/afp-browse.mount.in    |    8 
 daemon/afp.mount.in           |    5 
 daemon/gvfsafpconnection.c    | 1651 ++++++++++++++++
 daemon/gvfsafpconnection.h    |  420 ++++
 daemon/gvfsafpserver.c        | 1033 ++++++++++
 daemon/gvfsafpserver.h        |   85 
 daemon/gvfsbackendafp.c       | 4292 +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++-
 daemon/gvfsbackendafp.h       |   23 
 daemon/gvfsbackendafpbrowse.c |  608 +++++
 daemon/gvfsbackendafpbrowse.h |   47 
 daemon/gvfsbackenddnssd.c     |    6 
 daemon/gvfsjobsetattribute.h  |    1 
 17 files changed, 8491 insertions(+), 36 deletions(-)

International Neuroinformatics Coordinating Facility

 

Just a quick reminder: The student application period for the Google Summer of Code 2011 has opened as of yesterday (Monday, the 28th of March). Apply now! The starting point for Gnome is here; it has all the relevant information.

In addition to that, if you are happen to be interested in Neuroscience and Informatics the International Neuroinformatics Coordinating Facility (INCF) also got accepted as a organization (Thanks Raphael!). Among other very interesting project ideas there are also two proposals that are Gnome related (as in pygtk based applications). If you have a cool Neuroinformatics+Gnome based idea be sure to apply at the INCF. The starting point is here.

After being down for a while the blog is now back online. The server moved - as I did - to Munich. EOM for now - more real news later ...

... continued:

"In Deutschland ist nicht nur die Steuerbelastung so hoch wie in kaum einem anderen Industrieland, die Steuern und Abgaben sind auch noch besonders ungerecht verteilt. [...] Der DGB fordert, die wirtschaftlich Leistungsfähigen über die Anhebung des Spitzensteuersatzes und Wiedereinführung der Vermögenssteuer stärker zur Kasse zu bitten. [...] Die Union weist die Forderungen zurück. "Für mich ergibt sich kein Handlungsbedarf", sagte CDU-Sozialpolitiker Ralf Brauksiepe." (ZEIT Online)

Vermögende besteuern? Also das geht offenbar gar nicht. Aber halt: Das C in CDU steht doch immer noch für christlich, oder? Sein Hab und Gut den Armen geben - war da nicht was, Herr Sozialpolitiker? Ach quatsch, alles gerecht so wie es ist; auch dass Doppelverdiener mehr Abgaben zahlen. Oder? "Selbstverständlich", meint Herr Brauskiepe (ebd.).
"Ökonomen teilen diese Meinung nicht." - Pah. Experten. Was wissen die schon. Und überhaupt: Die vom Familienministerium kümmern sich ja auch nicht um die. - "Die deutschen Sozialsysteme seien nach wie vor auf die vierköpfige Standardfamilie mit zwei Kindern und einem Alleinverdiener." (ebd.) Aha! Wer hätte das gedacht. Wer nicht ins verstaubte Weltbild passt ist eh selber schuld und zahlt deswegen auch mehr; und womöglich Atheist, Agnostiker oder Schlimmeres. Christlich ist man halt nur unter sich. Doppel-Moral war ja noch nie ein Problem.
Außerdem hat die Regierung ja gerade auch viel, viel Wichtigeres zu tun; nämlich Medien zensieren und verbieten, dass Leute mit Farbkugeln in der Gegend rumschießen. Viel, viel wichtiger.

Die Deutsche Kinderhilfe plant eine offline Unterschriftenaktion für die Online-Zensur. Ja, wir erinnern uns, genau die Organisation, die "Unklarheiten bei Finanzstrukturen" und "enge Verbindungen zu einem Unternehmen" hat. Die WELT Online berichtete. Im krassen Gegensatz dazu sind Missbrauchsopfer selbst offenbar eher dagegen: "Missbrauchsopfer gegen Internetsperren" (MOGIS) und Trotz Allem e.V. (offener Brief). Es drängt sich sehr stark der Verdacht auf, dass die Deutsche Kinderhilfe nicht Lobby-Arbeit für Kinder macht, sondern mit.

Symptome behandeln anstatt Ursachen, und dabei getrieben von der Angst vor Neuem. Am besten noch ohne Sachverstand. Und bei jedem zweiten Gesetz muss das Grundgesetz geändert werden.

"Die Preise für derzeit erhältliche elektronische Bücher stimmen skeptisch. Sie liegen nur knapp, bei Hardcovern ein oder zwei Euro, unterm Ladenpreis für gedruckte Bände. Dabei wären heutige 20-Euro-Bücher in digitaler Form mit zehn Euro gut bezahlt, auch wenn den Autoren (und ihren Agenturen) deutlich mehr als die zurzeit üblichen zwei bis zweieinhalb Euro blieben. Doch obwohl alle Druck- und Vertriebskosten inklusive Verpackung, Transport sowie die in dieser Kette enthaltenen Löhne und Einnahmen und überdies der Buchhändlerrabatt von 40 bis 45 Prozent entfallen, erhalten die Urheber von dem kräftigen Zugewinn keinen Cent." (ZEIT online - Es war einmal)

Genau *dies* ist meiner Meinung nach die Wurzel warum die grossen Entertainment-, oh ich bitte um Entschuldigung, Kultur-Industrien so unglaubwürdig geworden sind und die Leute nicht bereit sind 12,90 €‚¬ für ein (kopiergeschütztes) "Download-Album" auszugeben, das sich praktisch in nichts, i.e. Kosten(!), Lieferumfang, von der "echten" CD unterscheidet. Oder $25 für einen wissenschaftlichen Artikel in PDF-From? Ganz zu schweigen von Filmen, für die man im Kino schon 10€‚¬ bezahlt hat, und die deswegen sowieso Millionen-Gewinn eingespielt haben; man schaue sich nur kurz die Preise im neuen Apple Store Movies an. Das soll man nicht für überholte und unverhältnismäßige Gier halten?
Wenigstens das mit dem Kopierschutz ändert sich (bei Musik) langsam. Wenn auch nicht ganz freiwillig.

Umso lächerlicher erscheint es wegen all dem, wenn man den Protektionismus der Alten und die Angst vor Neuem  auch noch als Niedergang der Kultur zeichnet. Zum Beispiel hier von Frau Gaschke. Ich empfehle die Kommentare zu diesem Artikel. Diese sind weitaus besser als der Artikel selbst  (irgendwie passend).

Und vor allem geht es doch um Inhalte. Und natürlich sollen die eigentlich Kunstschaffenden für ihre Arbeit fair entlohnt werden; aber sicher nicht auf die gleiche Art und Weise wie es vor dem "Digitalen Zeitalter" war. Tja, Zeiten ändern sich nunmal und wer sich nicht anpassen will gehört halt irgendwann zu den Dinosauriern ... hoffentlich. Salus populi est suprema lex:

"Freie Lektüre als Teil des Grundrechts auf Bildung €€“ und als Erfolgsmodell moderner Wissensgesellschaften. Open Access wäre nicht der Untergang des Abendlandes. Im Gegenteil." (ZEIT online - Es war einmal)

Zitat des Tages:

"[...] welche alltäglichen kleinen Probleme lösen große Denker schon?" - Eckart Voland in der SZ


Alles hat ein Ende...

Ich hab' gerade den Artikel aus der aktuellen Zeit über Menschen mit dem Down-Syndrom gelesen. Sehr lesenswert. Wobei es mir gar nicht so sehr um die ethische Frage geht, ob man solche Föten abtreiben soll, auch wenn sie ja anscheinend mittlerweile eine sehr gute Chance haben, ein glückliches Leben zu führen; sondern darum, dass wir -die Gesellschaft- es offenbar doch (oft) ernst meinem mit dieser Menschenwürde und versuchen behinderten Menschen so gut wie möglich in das "normale" gesellschaftliche Leben zu integrieren. Pursuit of happiness für jeden, yay!
Es gibt sicher auch hier noch viel zu tun, aber gerade -mit dem Hinweis auf den TED Vortrag von Steven Pinker- finde ich es immer wichtig(er) zu betonen was auch gut läuft. Wenn man nur immer die negativen Dinge des Erden-Lebens in den Vordergrund stellt, dann bekommt man nur zu leicht den Eindruck es würde nur noch bergab gehen; Kultur-Pessimismus scheint auch immer in Mode zu sein. Und dies ist natürlich sicher sehr einfach in Zeiten der Finanzkrise*, amok-laufenden Schülern, einer total verkorksten Bildungsreform und anhaltenden Angriffen des Staates auf die freiheitlich demokratische Grundordnung im Namen der Terror-Bekāmpfung. Zu einfach. Denn Letzteres ist, meiner Meinung nach, eben gerade eine Konsequenz einer viel zu einseitigen Betrachtung.
Optimismus ist eben doch Pflicht und vielleicht muss man dazu doch nicht so blind sein wie oft behauptet.

* Ein Euphemismus für das Scheitern des ganzen kapitalistischen Systems? Discuss!

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